„Verachte niemals auch nur die kleinste Kleinigkeit einer guten Tat; sogar deinen Bruder (Mitmenschen) mit einem fröhlichen Gesicht zu treffen (zählt als gute Tat).”  
Der Prophet Muhammad ﷺ (Allahs Segen und Frieden auf ihm)       

 

 
 

Über uns

Die Soziale Dienste und Jugendhilfe gGmbH ist eine gemeinnützige Tochtergesellschaft des Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. leistet neben der allseitigen Religionspflege umfangreiche soziale Wohlfahrtsarbeit insbesondere in den Bereichen Jugendarbeit, Frauen- und Seniorenhilfe, Seelsorge, Bildung und Prävention.
Diese Arbeit wird in den Landesverbänden, in den Moscheegemeinden vor Ort und in den gemeinnützigen Gesellschaften des ZMD organisiert.

Geschäftsführer sind Aiman Mazyek und Hamza Wördemann.


Jugendarbeit, Sozialarbeit, Weiterbildung, Prävention, Integration, Flüchtlingshilfe, Ehrenamtsförderung und -auszeichnung. All das und noch viel mehr leistet die Soziale Dienste und Jugendhilfe gGmbH. Dabei richten wir uns nicht an eine bestimmte Gruppe. Im Gegenteil. Wir müssen vom Gruppendenken wegkommen, denn es geht immer um Menschen. Unsere Aufgabe ist es immer, Menschen zusammen zu bringen und sie in allen Belangen zu unterstützen.

Die Soziale Dienste und Jugendhilfe ist eine eingetragene g(emeinnützige)GmbH. Wie es der Name schon sagt, ist der Zweck die Förderung und Durchführung von Jugend- und Sozialarbeit. Das sind relativ große Bereiche, unter denen man auch irgendwie alles und nichts subsumieren kann. Doch wieso ist das so unkonkret definiert?

Die Antwort ist einfach: aufgrund der Flexibilität. Denn die zivilgesellscha lichen Akteure vor Ort sind hochdifferenziert und natürlich ihren lokalen Besonderheiten angepasst. Wir sind dagegen deutschlandweit tätig und haben dennoch das Ziel, die lokalen Akteure zu unterstützen, wobei Flexibilität unumgänglich ist. Dabei orientieren wir uns wohl am ehesten an dem Prinzip der sogenannten Subsidiarität. Dieses besagt – ganz allgemein ausgedrückt –, dass die Probleme und Aufgaben auf der kleinstmöglichen Ebene gelöst werden sollen, also lokal vor Ort. Das ist auch unsere Auffassung.

Nun ist es so, dass in Deutschland – glücklicher- weise – bereits viele zivilgesellschaftliche Akteure hervorragende Arbeit leisten. Sie in ihrer Arbeit zu unterstützen, ist eines unserer Hauptziele. Dabei sind wir grundsätzlich für jede Form der Zusammenarbeit offen und wollen damit vor allem zwei Sachen erreichen. Einerseits sollen unsere Kooperationspartner ein „mehr an Leistungen“ haben. Andererseits sollen sie durch uns entlastet werden. Das heißt, auch wenn sie durch uns mehr anbieten können, soll das nicht mit mehr Aufwand für sie verbunden sein. Bestenfalls sogar mit weniger Aufwand. Doch wie erreichen wir das?

Das ist gar nicht so leicht zu beschreiben. Denn, wie gerade ausgeführt, sind die Gegebenheiten lokal sehr unterschiedlich. Grundsätzlich ver- folgen wir drei unterschiedliche Wege. Erstens bieten wir Fachtagungen und Fortbildungen für Ehren-, aber auch Hauptamtliche an. Zweitens leisten wir organisatorische und inhaltliche Hilfestellung, beispielsweise bei der Durchführung von Veranstaltungen. Und drittens wollen wir durch die Qualifzierung der Geflüchteten dazu beitragen, dass diese ein höheres Maß an Eigenständigkeit erlangen, was wiederrum die Akteure vor Ort entlastet. Doch egal welchen dieser drei Wege wir einschlagen. Wir sind vor Ort immer multikulturell und mehrsprachig aufgestellt, was uns nicht nur den Zugang zu Geflüchteten erleichtert, sondern auch zu den unterschiedlichsten Migrantenorganisationen. Mit ihnen kooperieren wir genauso, wie mit Vereinen, Initiativen oder sonstigen Interessier- ten. Unsere Dynamik und Flexibilität ist dabei ein entscheidender Vorteil.

Ein gutes Beispiel dafür, wie genau unsere Arbeit aussieht, ist unser Projekt „Wir sind Paten“. Mit diesem unterstützen wir das Patenschafts- programm des Bundesfamilienministeriums „Menschen stärken Menschen“ und betreuen mittlerweile deutschlandweit bereits mehr als 3000 Patenscha s-Tandems (Stand März). In diesem Kontext organisieren wir auch Veranstaltungen, Ausflüge und Seminare. Alles mit dem Ziel, die Integration von Geflüchteten zu verbessern und ihnen somit das Ankommen zu erleichtern.