Erfahrungsbericht: Ein Reflexionsseminar im BFD

Patenschaftsprogramm des Bundesfamilienministeriums „Menschen stärken Menschen“

Beim Seminar wechseln sich Arbeit und Spaß ab, sprich das Reflexionsseminar war sehr vielseitig: Es gab Aktivitäten, Diskussionen, es wurde gemeinsam gegessen und am Ende schauten sich alle sogar gemeinsam ein Theaterstück an.

Los ging es in Berlin bereits am Vormittag und zwar mit einer Begrüßung der Teilnehmer*innen. Darunter waren ganz verschiedene Nationalitäten, die aber natürlich alle etwas gemeinsam haben: sie absolvieren den Bundesfreiwilligendienst. Das bedeutet, sie arbeiten für einen sozialen Zweck und setzen sich für die Gesellschaft ein, meistens für sechs bis zwölf Monate. Gerade für Menschen, die neu in Deutschland sind, bietet ein Bundesfreiwilligendienst eine gute Chance, um in der Arbeitswelt Fuß zu fassen und sich zu orientieren oder auch einfach nur, um neue Menschen kennenzulernen. Doch wieso eigentlich so ein Reflexionsseminar?

Es dient hauptsächlich dem Austausch, beispielsweise über die Erfahrungen, die die Teilnehmer*innen während ihres Bundesfreiwilligendienstes gemacht haben. Ferner wurde sich auch darüber ausgetauscht, was eigentlich die Gründe sind einen Bundesfreiwilligendienst zu machen oder welche Schwierigkeiten auftreten und was einem gefällt oder auch nicht gefällt. Es wird also Lob ausgesprochen, aber natürlich auch nicht mit Kritik gespart, wenn sie denn nötig wird beziehungsweise bietet das Reflexionsseminar einen Rahmen, um Probleme offen anzusprechen. Da die Teilnehmer*innen aus verschiedensten Institutionen kamen, füllten alleine schon diese Themen das Seminar problemlos. Doch das war nicht alles, denn auch die Teilnehmer*innen waren gefordert: Sie mussten das Seminar nämlich auch aktiv mitgestalten. So wurden gemeinsam neue Ideen ersonnen und zu kleinen Projekten weiterentwickelt, aber auch Probleme von allen Teilnehmer*innen angesprochen. Unsere beiden Bufdis aus Leipzig und Dresden mussten beispielsweise einen kurzen Vortrag über die Probleme, mit denen sie sich konfrontiert sehen, halten. Kurzum: Es war eine angenehme und lehrreiche Zeit.

Oder wie es eine andere Bundesfreiwilligendienstleistende sagte: „Es war eine wundervolle Zeit mit Erfahrungsaustausch und ständiger Interaktion, sodass wir mit neuen Ideen zurückkamen.“ Und weiter: „Außerdem waren alle Menschen, die da waren, unfassbar nett zu uns und für alle unsere Anliegen offen.“

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